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14.10.2016

EEG-Umlage steigt um 8%

Um den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu fördern wurde im Jahr 2000 das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verabschiedet. Hiermit wird die Abnahme von Strom aus Erneuerbaren Energien gewährleistet und eine konstante Vergütung für die Einspeisung von Strom aus regenerativen Energien garantiert.

Die Übertragungsnetzbetreiber sind verpflichtet die EEG-Umlage für das Folgejahr bis zum 15. Oktober zu veröffentlichen. Dabei wurde nun bekannt gegeben, dass diese für 2017 um 8% auf insgesamt 6,88 Ct/kWh erhöht wird.

BEE-Vorschläge zur Senkung der EEG-Umlage
Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) hat in diesem Zusammenhang zwei Vorschläge veröffentlicht, mit denen Haushalte entlastet und trotzdem ein fairer Wettbewerb garantiert werden sollen:

1. Die aktuelle Begünstigung von über 2100 Industrieunternehmen bei der EEG-Umlage beträgt ca. 5 Milliarden Euro. Diese sollte zukünftig über den Bundeshaushalt finanziert werden. Die EEG-Umlage sei nicht für die Subventionierung der Industrie gedacht. Somit könnte sie um 1,4 Ct/kWh gesenkt werden. Aufgrund hoher Überschüsse im Bundeshaushalt wäre dies ohne Neuverschuldungen durchführbar.

2. Der Preis für CO2-Emissionen sollte angepasst werden, so dass die realen Kosten von Öl, Gas und Kohle erfasst werden und die Entstehungskosten unter den gleichen Bedingungen berücksichtigt werden. Mit der Umwandlung der Stromsteuer zu einer Bepreisung von CO2-Emissionen würden faire Wettbewerbsbedingungen für Erneuerbare Energien geschaffen und die erzielten Einnahmen direkt dem dem Bundeshaushalt zufließen.

Weitere Informationen finden Sie im BEE-Hintergrundpapier zur EEG-Umlage 2017 und den BEE-Vorschlägen zur Senkung der EEG-Umlage.

Übrigens:
Eine hypothetische „Konventionelle-Energien-Umlage“ läge bei bis zu 10,8 Ct/kWh, wenn die versteckten Kosten für Kohle, Kernenergie und Gas in den Strompreis eingerechnet würden, so eine aktuelle Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS).

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