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14.12.2016

20 x Hauswende in NRW - eine Bilanz

Rund 29 Millionen Deutsche wohnen in Ein- oder Zweifamilienhäusern. Ein riesiges Potenzial für energiesparende Maßnahmen – eigentlich. Denn gerade diese Zielgruppe ist, wie alle Bauakteure unterschreiben werden, eine ebenso kritische wie träge Masse. Wie weckt man dennoch Interesse und überzeugt Eigentümer älterer Häuser davon, etwas für die Modernisierung ihrer Gebäude zu tun und damit zugleich Klimaschutz zu betreiben?

Mit Projekten wie der „Hauswende“: Unter dieser Bezeichnung wurde 2013 eine bundesweite, gewerkeübergreifende Sanierungskampagne aus der Taufe gehoben, die private Hausbesitzer über die Vorteile einer energetischen Gebäudesanierung informieren und ihnen den Kontakt zu qualifizierten Ansprechpartnern vor Ort vereinfachen soll.
Kern der „Hauswende“-Kampagne ist eine adäquate Ansprache der Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern. Unter Federführung der Deutschen Energieagentur (dena) – die sich bei der Umsetzung wiederum auf regionale Partner stützte – entstand ein ausgeklügeltes Kommunikationskonzept mit speziellen Informationsveranstaltungen.

Was heißt das konkret und wie sieht die Bilanz nach drei Jahren „Hauswende“ aus? Das Öko-Zentrum NRW organisierte im Rahmen der „Hauswende“ genau 20 Infoveranstaltungen für diese Zielgruppe.

Im Mittelpunkt stand jeweils ein Expertenvortrag mit Vorstellung und Veranschaulichung der typischen energetischen Schwachstellen, wie sie vor allem bei älteren Häusern auftreten. Zweiter Schritt: die Darstellung von Lösungsmöglichkeiten - wobei es darauf ankommt, möglichst viele Aspekte in einem übergreifenden Ansatz zu vereinen. Drittes wurden dann auch noch die Fragen geklärt, die alle Eigentümer brennend interessieren, nämlich: „Was kostet das?“ und „Welche Finanzierungs- und Förderoptionen gibt es?“.

Insgesamt elf Mitarbeiter des Öko-Zentrums NRW wirkten - in unterschiedlichen Funktionen – bei der „Hauswende“ mit, davon acht als Referenten und die restlichen als beratende Experten. Die Statistik für die Nutzerseite: Insgesamt 413 Teilnehmer trugen sich bei den Info-Abenden in die Listen ein; das bedeutet einen Schnitt von gut 20 Teilnehmern pro Veranstaltung.


Hauswende-Infoabend am 8.11.2016 in Paderborn

Am Ende jedes „Hauswende“-Abends stand der persönliche Austausch zwischen diesem Publikum und den Experten. Die Teilnehmer erhielten kompetente, klare Antworten zu ihren individuellen Anliegen und zudem Hinweise auf weiterführende Ansprechpartner vor Ort.

Neben den vielfältigen Kontakten, Eindrücken und Erfahrungen aus dem unmittelbaren Austausch vermitteln mehr als 70 ausgefüllte Teilnehmerfragebögen einen Einblick, wie die Hausbesitzer die „Hauswende“ beurteilen. Zentral ist die Gesamtnote für die „Hauswende“ - und die kann sich sehen lassen: 18 Mal gab es ein „sehr gut“ und die Durchschnittsnote liegt nach Schulnotenskala bei 2,2.

Von den neun im Sanierungsvortrag angesprochenen Einzelthemen erhielt der Bereich „Fenster“ von 80 Prozent der Teilnehmer die Bestnote „sehr interessant“. Ähnlich gut schnitten „Energieberatung“ (74 %) sowie „Dämmung“ (63 %) ab. Auch die „Finanzierungsmodalitäten“ stuften 69 Prozent der Teilnehmer als „sehr interessant“ ein. Seinen Eindruck von der Veranstaltung formulierte einer der Zuhörer so: „eine informative Veranstaltung mit kompetenten Ansprechpartnern“.

Welche Impulse diese Überzeugungsarbeit für die regionale Wirtschaft bedeutet, beleuchtet ein anderes Ergebnis der Umfrage: Auf gut 70 Prozent der Fragebögen kreuzten die Teilnehmer an, in absehbarer Zeit eine Sanierung zu beabsichtigen - und viele davon waren sogar bereit, dabei mehr als 30.000 Euro auszugeben.

Zum Erfolg der Veranstaltungen trug eine ganze Reihe von Kooperationspartnern bei: Für die „Hauswende“ engagierten sich die Gewerkschaft IGBCE und der Verband Wohneigentum, dazu Sparkassen und Volksbanken sowie eine Reihe von Kommunen und deren Klimaschutzmanager (Arnsberg, Paderborn, Greven, Dortmund). Dank für ihre Mitwirkung gebührt des Weiteren der Verbraucherzentrale NRW, die bei vielen „Hauswende“-Veranstaltungen über ihre Angebote zur energetischen Optimierung informierte.

Als weiterer Erfolgsfaktor - neben zielgruppenspezifischer, an den Wohnort der „Kunden“ verlegter Kommunikation und regionalen Bündnissen - ist unbedingt die Verknüpfung mit der Thematik des Einbruchschutzes zu nennen, zu der kompetente Referenten der jeweiligen Polizeidienststellen hinzugezogen wurden. Dieser Aspekt erschließt zusätzliche Interessenten und sollte, so eine zentrale Erfahrung nach drei Jahren „Hauswende“, bei energetischen Gebäudesanierungen nie fehlen.

 

Weitere Informationen zur Kampagne "DIE HAUSWENDE" finden Sie unter
www.die-hauswende.de

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