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Geballte Kompetenz

Knapp 80 Fachleute nahmen am Feuchteschutzkongress des Öko-Zentrums NRW am 2. Juni 2016 in Hamm teil. Sie wollten erfahren, welche neuen Her- ausforderungen und Strategien es gibt, Feuchteschäden bei Kellerräumen zu beheben; und das Thema wird in Zukunft immer wichtiger.

Die sich wandelnden Nutzungen von Kellerräumen sowie eine Reihe von Umweltfaktoren, wie etwa der Klimawandel, führen dazu, dass immer mehr Feuchteschäden an den ans Erdreich grenzenden Bauteilen auftreten. Auch die Schadenshöhen sind immens: Bereits im dritten Bauschadensbericht ging man davon aus, dass Feuchteschäden 80 Prozent des gesamten Schadensvolumens an Gebäuden ausmachen – Tendenz steigend. Umso wichtiger ist es also, systematische Strategien für Analyse, Diagnose und Schadensbehebung zu entwickeln.

Weitgehend einig waren sich die Referenten darin, dass durch eine kaum schätzbare Zahl von Unzulänglichkeiten bei der Planung und Erstellung der Gebäude Feuchteschäden oftmals geradezu vorprogrammiert sein.
Hubert von Grabczewski (Vorstandsvorsitzender VWHG e.V.) urteilte „man muss vorher denken, anstatt hinterher zu reparieren“ und Prof. Dr.-Ing Rainer Hohmann (FH Dortmund) ergänzte „das Unfassbare ist am Bau häufig Realität“.
Auch Dipl.-Ing. (FH) und ö.b.u.v. Sachverständiger für mineralische Baustoffe Jürgen Gänßmantel (gänßmantelINGENIEURBÜRO) berichtete von zahlreichen Schadensbildern, die ihre Ursache in unzureichendem Fachwissen bei der Bauausführung hätten.

Die drei genannten Referenten stellten jeweils einige methodische Varianten zu Kellersanierungen vor, jeweils unter dem Aspekt ihrer fachlichen Ausrichtung. Professor Hohmann betonte dabei, dass es sehr wichtig sei, möglichst alle Bereiche eines Gebäudes zugangsfähig zu machen: „Ich kann nur sanieren, wenn ich dran komme“. Die Wände von feuchten Kellern seien vielfach mit Haustechnik zugestellt – bei der Planung werden mögliche Sanierungs- oder notwendige Nacharbeiten einfach nicht bedacht.
Insgesamt stellten die Experten heraus, wie wichtig es sei, bereits auf der Ebene der Schadenserfassung und ‑analyse große Sorgfalt walten zu lassen. Nur dann sei gewährleistet, dass die gewählten Sanierungsverfahren auch den gewünschten Erfolg erzielten. Dafür brauche man gut geschulte Sonderfachleute.

Im abschließenden Vortrag stellte Dipl.-Ing. Daniel Zirkelbach (Fraunhofer IBP) ein Projekt vor, bei dem neue Kellerraumklimamodelle auf ihre praktische Eignung geprüfte wurden. Durch umfassende Messreihen habe man nachweisen können, dass diese die Beurteilung und Bewertung von hygrothermischen Simulationen deutlich erleichtern würden.

Große Resonanz fanden auch die Bücherstände der Medienpartner IRB Fraunhofer-Verlag und Rudolf-Müller-Verlag im Foyer des Kleist-Forums; dort lag ein breites Angebot an Fachliteratur aus.

Wir bedanken uns bei allen Referenten, Partnern und Teilnehmern und würden uns sehr freuen, Sie beim nächsten Feuchteschutzkongress am 1. Juni 2017 erneut begrüßen zu dürfen.

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