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18.06.2018

3. Feuchteschutzkongress des Öko-Zentrums NRW

Beeindruckende Veranstaltung

Der 3. Feuchteschutzkongress des Öko-Zentrums NRW am 7. Juni 2018 in Hamm bot ein hochinteressantes Programm. Er stand unter dem Leitthema „Zu trocken oder zu feucht – die Bedeutung der Raumluftfeuchte für Menschen, Ausstattungen und Bauwerke“.


Die rund 70 Teilnehmer erlebten fünf spannende und fachlich tiefgehende Beiträge, die hervorragend aufeinander abgestimmt waren und sehr verständlich vermittelt wurden.

Zunächst hielt Jürgen Veit vom Öko-Zentrum NRW den Einführungsvortrag zu "Luftfeuchte in Innenräumen - Einflussgrößen und Wechselwirkungen". Dabei wies er auf die vielfältigen Problemstellungen hin und hob hervor, dass eine ganzheitliche Betrachtungsweise aufgrund der zahlreichen Wechselwirkungen unbedingt notwendig sei. Und es gelang, dieses anspruchsvolle Vorhaben mit den nachfolgenden Fachvorträgen umzusetzen.

Dr. Kersten Bux, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Dresden, referierte über sein Spezialgebiet „Klima am Arbeitsplatz“, wobei die Zusammenhänge von Temperatur/Raumluftfeuchte und ihre individuelle Wahrnehmung größeren Raum einnahmen. Zudem verdeutlichte er den Zusammenhang von baurechtlichen Anforderungen mit denen des Arbeitsschutzes.

Dipl.-Ing. Wulf Eckermann von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg betrachtete die Problemstellungen der Luftfeuchte unter dem Blickwinkel des Erhalts historischer Bauwerke und ihrer Ausstattungen. Er stellte die besonderen Anforderungen auf diesem Gebiet vor und beschrieb die Lösungsoptionen. Für ihn ist die „präventive Konservierung“ ein immer aktueller werdender Aufgabenbereich.

Es folgte Prof. Dr.-Ing. Horst Stopp vom Fachgebiet Bauphysik und Gebäudetechnik der BTU Cottbus-Senftenberg, der über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Luftfeuchte und Bauwerkshülle referierte. Wesentliche Aspekte waren die Wirkung der Sorption, z.B. bei Holzbaudecken in Verbindung mit der Innendämmung, aber auch die Nutzung dieser Effekte, etwa um die Klimatisierung von Archiven zu vermeiden.

Die thematische Exkursion schloss Prof. Eike Roswag-Klinge von der TU Berlin mit einem praxisorientierten Vortrag zu „passive Maßnahmen zur Feuchtesteuerung – klimaaktive Gebäudehülle aus Naturbaustoffen" ab. Ein Plädoyer für die ressourcenschonende „nachwachsende Stadt".

von links:  Prof. Eike Roswag-Klinge, Fachleiter Jürgen Veit vom Öko-Zentrum NRW, Dipl.-Ing. Wulf Eckermann, Dr. Kersten Bux, Prof. Dr.-Ing. Horst Stopp.

Zum Abschluss des Fachkongresses wurden fünf Fallstudien in Form von Kurzreferaten vorgestellt, die bei den Teilnehmern eine intensive Resonanz fanden.

Die Teilnehmer stellten dem Kongress durchweg ein gutes Zeugnis aus. Eine ganze Reihe von ihnen befand, davon beruflich profitieren zu können. Man habe außerdem wichtige fachliche Erkenntnisse erlangt. Und es sei eine gute Gelegenheit zum fachlichen Austausch gewesen. Auch Fachleiter Jürgen Veit vom Öko-Zentrum NRW zeigte sich zufrieden: „Wir haben unser ambitioniertes Konzept erfolgreich umsetzen können, dank der ausgezeichneten Referenten und der engagierten wie wissensbegierigen Teilnehmer."

Eine Rückschau auf den zweiten Feuchteschutzkongress des Öko-Zentrums NRW vom 2. Juni 2016 finden Sie hier!

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